Heiko Häusler

Heiko Häusler
Heiko Häusler

Der Veranstalter des IMK

Heiko Häusler ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Internet Marketer. Er war der erste in Deutschland, der 2009 mit einem Launch über 100.000 € Umsatz erreichte. Mit der Netzverdienst.com AG gründete er die erste Aktiengesellschaft der deutschen Internet Marketing Branche. Bekannt wurde er vor allem durch seine Infoprodukte und Dienste rund um das Thema Abosysteme. Bekannte Beispiele hierfür sind das Netzverdienst.com Abo oder der Abomasterplan 1.0 und 2.0. Durch seine großen und umsatzstarken Launches galt Heiko Häusler lange als der Überflieger der deutschen Interner Marketing Gemeinde. Durch gescheiterte Launches wie im Falle der BusinessMasterBox im Jahr 20111 oder dem gescheiterten OneBiz Projekt 2014, stand er aber auch immer wieder stark in der Kritik. 

DETAILS

NAME: Heiko Häusler

GEBURTSTAG: 1977

FIRMA: Netzverdienst.com AG

ANSCHRIFT: Landsberger Allee 394 12681 Berlin

NATIONALITÄT: Deutsch

SPRACHE: Deutsch

BERUF: Internet Unternehmer

FACHGEBIETE: Aufbau eines Internet Business, Abosysteme, Traffic und Conversion, Infusionsoft

AKTIV SEIT: 2006

Leben & Karriere

Geboren und aufgewachsen ist Heiko Häusler (Jahrgang 1977) in Sarbach bei Achern, einer kleinen Ortschaft in Baden. Nach dem Abitur leistete er 1996 seinen Zivildienst ab. Wegen seiner Leidenschaft für Videospiele bewarb er sich bei PC Games, dem damals führenden Magazin auf dem Gaming Markt. Er bekam für seinen damaligen Traumjob tatsächlich eine Zusage und so zog er nach dem Zivildienst 1997 direkt nach München, um dort als Redakteur für PC Games zu arbeiten. Die Arbeit dort entsprach aber überhaupt nicht seinen Erwartungen und so kündigte er im April 1998 nach wenigen Monaten wieder. So stellte er fest, dass er doch lieber selbständig arbeiten möchte, was in seiner Familie auch Tradition hat. Bereits seine Großeltern haben im Schwarzwald ein eigenes Unternehmen aufgebaut.

Im April 1998 begann er in Freiburg, Germanistik und Politikwissenschaften auf Magister zu studieren. Da dieses Studium auch Elemente aus Journalismus enthielt, entsprach dies im weitesten Sinne seinem Wunsch „irgendwas mit Medien“ zu studieren. Während des Studiums arbeitete er parallel für diverse Online Magazine wie krawall.de (heute GameStar) als freier Redakteur. So schrieb er beispielsweise Komplettlösungen für Videospiele und verdiente so im Vergleich zu seinen Kommilitonen ganz gut. Sein Studium schloss er 2004 ab.

Durch seine Arbeit als freier Redakteur verstand er, dass es möglich ist, über den heimischen PC ganz gut Geld zu verdienen. So begann er online zu recherchieren, welche Möglichkeiten es diesbezüglich noch gab. Wie beinahe jeder Internet Marketer begann seine Suche bei Google mit den berühmten Suchbegriffen „Geld verdienen im Internet“. Zu der Zeit gab es in Deutschland nur zwei Anbieter, die zu diesem Thema umfassende Informationen anboten. Diese waren Dr. Oliver Pott und Christoph Mogwitz. Parallel informierte er sich auch im englischsprachigen Raum.

Eine verbreitete Methode war damals, als Affiliate eBooks über Google AdWords zu verkaufen, da die Klickpreise zu der Zeit noch sehr niedrig waren. So kamen erste Umsätze zustande.

Erstes eBook: Die GA-Cashformel

Die Erfahrungen, die Häusler mit AdWords sammelte, packte er in ein eigenes eBook, und bewarb dieses ebenfalls über AdWords. Sein Erstlingswerk trug den Titel GA-Cashformel. Das eBook verkaufte sich für damalige Verhältnisse ziemlich gut.

Durch die ersten Erfolge mit der GA-Cashformel, verfasste er weitere eBooks in verschiedenen Nischen wie z.B. „Mundgeruch weg“ und verkaufte auch diese über bezahlte Werbung. Als er einige eBooks in seinem Repertoire hatte, Gründete er mit ebook-center.biz einen Online Verlag für eBooks. Dieses Projekt stellte sich aber schnell als zu diffus und zeitaufwändig heraus und so stellte er die Webseite nach kurzer Zeit wieder ein.

Dennoch war Häusler Ende 2007 durch die erfolgreichen eBook Verkäufe an einem Punkt, an dem 5-stellige Monatsumsätze bereits waren normal.

Netzverdienst.com Abo

Auf Netzverdienst.com veröffentlichte Heiko Häusler 2008 das erste Abosystem in Deutschland. Das Netzverdienst.com Abo war ein auf 100 Wochen angelegter Online Kurs, der die Teilnehmer befähigen sollte, ein eigenes, lukratives Unternehmen in Internet aufzubauen. Die Abonnenten zahlten dabei monatlich für die Mitgliedschaft. Der Kurs war sehr erfolgreich. Zu den besten Zeiten waren über 2.000 zahlende Mitglieder angemeldet.

Neben dem Kernprogramm, das im wesentlichen aus dem sogenannte Projekt „100 Wochen“ bestand und die notwendigen Informationen lieferte, kamen mit der Zeit auch kleinere Software Tools zum Angebot hinzu. Hierfür stellte er einen Softwareentwickler ein. Bald bestand das kleine Team aus 2-3 Mitarbeitern. Einer davon war Clemens Wichmann, der später für OneBiz Chefentwickler war. Er hat sich dort als Praktikant hochgearbeitet.

Abomasterplan

2009 veröffentlichte Heiko Häusler den Abomasterplan. Dies war einer der ersten großen Launches in Deutschland und der erste, der in der ersten Woche die Marke von 100.000 € Umsatz erreichte. Das Produkt sorgte sogar in den USA für Aufsehen. Es handelte sich dabei um ein physisches Produkt, das unter anderem aus DVDs, Software CD, Booklet, etc. bestand. Inhaltlich ging es darum, wie sich jeder selbst ein Abosystem aufbauen und damit Geld verdienen kann. Dazu wurde das notwendige Wissen und auch die entsprechende Software geliefert. Das war auch das letzte Projekt, das in Freiburg umgesetzt wurde.

Danach eröffnete er sein erstes richtiges Büro in Stuttgart. Dort fand 2010 auch der erste Internet Marketing Kongress (IMK) statt, der sich schnell zum wichtigsten Branchen Event entwickelte. Diesen hat Heiko Häusler ins Leben gerufen und ist bis heute Hauptveranstalter.

Stuttgart war als Standort aus verschiedenen Gründen nicht ideal und so hat Heiko Häusler mit seinen Freunden und Kollegen Daniel Dirks und Mario Wolosz beschlossen, nach Berlin zu ziehen, da sich die Hauptstadt damals gerade als Hotspot der Internet Marketing Branche abzeichnete.

Abomasterplan 2.0

2010 entstand mit dem ConversionMasterPlan das nächste große Produkt. Dabei handelte es sich wieder um eine Kombination aus Informationen und Tools. Dieses mal war das Kernthema, wie man die Conversion steigern konnte.

Mit dem Abomasterplan 2.0 stand Ende 2010 der nächste Megalaunch an. Die enthaltene Verwaltungssoftware Ampat basiert auf Drupal, mit der ein eigenes Abosystem technisch umgesetzt und verwaltet werden kann. Das heißt Dinge wie das Kundenmanagement, die Zahlungsabwicklung etc. kann mit dieser Software gesteuert werden. Auch heute gängige Elemente wie das Anbieten eines Testmonats für 1 € war damit erstmals einfach umsetzbar. Ausgeliefert wurde der Abomasterplan 2.0 wieder als physisches Produkt in einer hochwertigen Box. Diese enthielt u.a. ein Plakat, 2 Begleithefte zu Drupal und Ampat, die Ampat Software sowie eine vorkonfigurierte Drupal Version auf CD und 5 DVDs mit Videotutorials. Auch dieser Launch war sehr erfolgreich.

Ebenfalls Ende 2010 wandelte Heiko Häusler sein Unternehmen noch in die Netzverdienst.com AG um.

BusinessMasterBox

Im Mai 2011 ging der Megalaunch der BusinessMasterBox über die Bühne. Mit diesem Launch erreichte Heiko Häusler über 1 Million Euro Umsatz. Die Business Masterbox setzte das Prinzip des Abomasterplans fort, indem es ein fertiges Abosystem darstellte, das sogar die Inhalte bereits mitliefert. Das heißt der Kunde hatte die Auswahl zwischen verschiedenen Branchen wie Abnehmen, Instrumente spielen lernen und weitere und dazu wurden bereits Videokurse für mehrere Wochen mitgeliefert. Zusätzlich wurden ergänzende Services wie das Hosting und die Einrichtung der Webseite angeboten.

Die Box wurde im Vorfeld groß beworben und es entstand ein echter Hype. Häusler und sein Team schafften es allerdings nicht, die Boxen nach dem Launch zeitnah auszuliefern. Die Termine wurden immer weiter nach hinten verlegt, obwohl die Kunden bereits bezahlt hatten. Letztendlich scheiterte die Auslieferung ganz und Häusler stand erstmals stark in der Kritik.

Im Sommer 2011 ging die InternetMarketingAkademie.de online. Über diese Plattform werden Seminare und Schulungen rund um das Thema Kundengewinnung im Internet und Online Marketing angeboten. Diese Veranstaltungen richten sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen.

Ende des Jahres 2011 erschien mit dem Markt Dominanz System ein umfangreiches Infoprodukt in Form einer Online Business-Schulung.

In den Jahren 2012 und 2013 konzentrierte sich Häusler auf einige wenige hochpreisige Infoprodukte und Workshops, die er veranstaltete. Erwähnenswert sind hier die Infoprodukte Star Kunden System und Mein Internet Durchbruch. Mit dem 3X3 des Internet-Marketings und dem Traffic und Conversion Intensiv (kurz: TCI) Workshop entstanden zwei weitere hochpreisige Live Veranstaltungen, die in verschiedenen deutschen Städten stattfanden. Ein Highlight dieser Zeit war noch der National Achievers Congress (NAC) Germany von Robert Kiyosaki, dem bekannten Autor des Bestsellers Rich Dad Poor Dad. Heiko Häusler wurde zu diesem Event in Nürnberg als Speaker eingeladen.

OneBiz

2014 stand mit OneBiz die größte Fusion in der bisherigen Geschichte des deutschen Internet Marketings an. Und zwar taten sich Heiko Häuslers Netzverdienst.com und Tobias Knoofs TrafficPrisma.de zusammen, um gemeinsam das größte Internet Marketing Fanchise System aufzubauen. Das Projekt versprach ein gewaltiger Erfolg zu werden, zumal sich zwei der größten und erfolgreichsten Marketer zusammentaten. Die Resonanz war gewaltig. Innerhalb kürzester Zeit schaffte es das OneBiz.com Online Portal in die Alexa 1000.

Doch dann stieg Tobias Knoof überraschend aus dem gesamten Projekt aus. Als er bekannt gab, dass er seine gesamten Anteile bei ebay versteigern wolle, brach das eine Lawine der Zweifels los. Gerüchte über unseriöses wirtschaften der Verantwortlichen Heiko Häusler und Duda wurden laut. Zudem verzögerten sich Produkteinführungen wie die des Traffic Wave Generators immer mehr. Kunden und Partner wurden skeptisch und stiegen aus dem Projekt aus. Unter anderem durch Verschiegenheitserklärungen, die angeblich auf juristischem Wege durchgesetzt wurden, drang nicht viel über die Einzelheiten an die Öffentlichkeit. Die Verantwortlichen inklusive Heiko Häusler erlitten dadurch einen enormen Imageschaden. Über die Einzelheiten ist nach wie vor kaum etwas bekannt.

Durch den großen Wirbel in der Öffentlichkeit um OneBiz ging das Tool Kajinga fast komplett unter. Dabei handelt es sich um ein Conversion Tool, das ähnlich wie LeadPages funktionieren sollte. Über eine Testphase kam das Tool aber nie hinaus. Eine offizielle Einführung des Tools gab es bislang nicht.

SteadyStart

Nach der großen OneBiz Pleite wurde es eine Zeit lang ruhig um Heiko Häusler. Anfang 2015 startete er eine Podcastreihe namens Senkrechtstarter, in der er bekannte Gesichter aus der Branche interviewt.

Vor allem aber konzentrierte er sich 2015 auf sein neues Projekt SteadyStart. Dabei handelt es sich um eine Firma, die Häusler in England gründete, um vor allem in Internet Marketing Startups zu investieren. Hierzu gab es auch 2015 im Rahmen des IMKs die erste Start Me Up Messe, in der sich junge Unternehmen präsentieren konnten.

Zitate

„Geld verdienen geht auch anders“

Produkte

Hier finden Sie alle Infoprodukte, Tools, Events und sonstige Projekte von und mit Heiko Häusler:

Infoprodukte

Mehr über die Produkte erfahren:

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Schnell-Lern-System
1

Das Schnell-Lern-System von Heiko Häusler ist ein Lernsystem, mit dem Heiko Häusler selbst in der Lage ist, 5 - 10 Bücher pro Woche durchzuarbeiten und so zu ...

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Kajinga.com
2

Bei Kajinga.com handelt es sich um ein komplett fertiges All-In-One Business System, mit dem du dein eigenes Online Business in 60 Sekunden an den Start ...

Direktlinks zu den Produkten:

Tools

  • Abomasterplan (01.10.2009)
  • ConversionMasterPlan (27.04.2010)
  • Abomasterplan 2.0 (15.12.2010)
  • BusinessMasterBox (03.05.2011)
  • OneBiz (17.07.2014)
  • Kajinga (08.2014)
  • Kajinga.com (06.2018)

Events

Weitere Projekte

  • SteadyStart (Startup-Accelerator und Startup-Inkubator für Bootstrapper)
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